In der Community der Forscher und Entwickler im Bereich der Regenerativen Medizin, also der biologischen Reperatur von Organ-, Knorpel-, Muskel- oder Knochenschäden (um nur einige Felder zu nennen) gäbe es den Witz, dass es nur noch zehn Jahre dauere, bis das Drucken von Organen möglich werde. Und dieser Witz wird bereits seit zwei Jahrzehnten wiederholt. Mit sicherlich auch guter Laune aber ganz im Ernst schaut das Berliner Start-up Cellbricks auf eine erfolgreiche Finanzierungsrunde, die belohnt, was das Team bisher geschafft hat: nämlich eine eigene „Tinte“ für dieses Organdrucken zu entwickeln.
ANZEIGE
Das Berliner Medizintechnikunternehmen BIOTRONIK SE & Co. KG begann Ende März mit einer internationalen Studie zur Bewertung seines elektrodenlosen Herzschrittmachersystems LivIQ. Die Studie soll das eingesetzte Far Field Sensing und die AV-Synchronie mit realen klinischen Daten validieren. und damit die Evidenz für die weltweite Zulassung liefern.
Der TREFFpunkt Gesundheitsindustrie 2026 beschäftigte sich mit den Fragen, wie Automatisierung, Robotik und Künstliche Intelligenz die Medizin verändern, welche Chancen sie bieten, aber auch ihre Herausforderungen für die Gesundheitswirtschaft.
Eine Firmenübernahme unter US-Unternehmen macht eine Schweizer Investmentgesellschaft froh und zeigt zugleich, wie die Übernahmewelle iummer stärker durch das Pharmahaifischbecken schwappt. Wer sich hier strategisch richtig aufgestellt hat mit den nun besonders gesuchten klinischen Programmen innerhalb des eigenen Portfolios, kann gerade eine schöne Ernte einfahren, obwohl der Frühling noch nicht einmal richtig begonnen hat.
Im Verbundprojekt KARiSO-3D entwickeln sächsische Wissenschaftler und Mediziner eine handgeführte Intraoral-Sonde, mit der Zahnstrukturen nichtinvasiv, tiefenaufgelöst und dreidimensional abgebildet werden können. Dies könnte künftig das Röntgen zur Beurteilung von Karies überflüssig machen.
Der Chemiekonzern Evonik richtet seine Forschung neu aus: Die nun „Innovation Factory“ genannte Einheit ersetzt die bisher Creavis genannte und soll Innovationen schneller in Anwendungen bringen, nämlich binnen fünf Jahren zur Marktreife. Schwerpunkte seien Biopolymere, Rhamnolipide und AEM-Membranen für grünen Wasserstoff sowie eine stärkere globale Vernetzung.
Tierversuche oder Organoide, das ist immer öfter die Frage und fast schon scheint sie zugunsten der Organoide beantwortet zu sein. Doch für die validen Modellsysteme ist noch Forschung nötig und eben: Validierung. Das wollen auch immer mehr große Pharmafirmen hinbekommen, sei es durch die Übernahme entsprechender Start-ups oder gleich durch ein eigenes Forschungszentrum, so wie Roche gerade eines in Basel eröffnet hat.
Zwar rechnet die Messeleitung der als Weltleitmesse geführten Schau von Labor- und Analysetechnologien mit über 34.000 Besuchern. Doch die Geschäfte der Aussteller und der Branche insgesamt werden wohl davon keinen gewaltigen Schub erwarten können, denn aufgrund der globalen Lage herrscht bei allen Beteiligten große Zurückhaltung bei teuren Investitionen.
Obwohl die Wirksamkeit eines von Valneva und Pfizer gemeinsam entwickelten Impfstoffes gegen Borreliose/Lyme bei über 70% liegt, hat die Börse eine klare Meinung zu einem nicht erreichten primären Endpunkt: die Valneva-Aktie rauscht in die Tiefe. Dennoch glaubt Pfizer an eine Zulassung in den USA und betreibe diese weiter, heißt es. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Cellbricks Therapeutics GmbH
BIOTRONIK
BIOPRO Baden-Württemberg GmbH / Frank Eppler
beermedia - stock.adobe.com
TU Dresden/Svea Steuer
Dr. Mike Nikolaev, Roche Institute of Human Biology & EPFL